Error 404 — Fehler 404

Also ganz stimmt das nicht, die Website wird nur komplett überarbeitet. Derzeit nur als http Zugang ohne volle Funktionalität. Da keine personenbezogenen Daten auf der Seite gespeichert werden, wird auch der Datenschutz eingehalten. Leider haben wir keine so witzige Seite wie die Nasa während der Umbauzeit :

https://sti.nasa.gov/strives-404/

Aber wir geben uns Mühe so schnell wie möglich wieder online zu sein. Wer Fragen dazu, zum Datenschutz oder einfach zum Inhalt oder vielleicht sogar Lust hat beim Wiederaufbau zu helfen, der kann eine Mail schicken an:

DSB@e-mail.de

nach fast drei Jahren Pause wird die Sidewalk Astronomie in Erding wieder aufgenommen

Die Corona-Episode hat unseren astronomischen Aktivitäten, sei es auf dem Schrannenplatz oder im VHS, einen abrupten Dämpfer verpasst. Um ehrlich zu sein, hätten wir schon seit einiger Zeit Astronomie anbieten können, aber der Motivationsmotor war selbst ins Stocken geraten. Erst ein Bekannter von uns, der gerade zur beobachtenden Astronomie übergegangen war, brachte uns dazu, eine „Schrannenplatz“-Sitzung in Betracht zu ziehen, und das gleich zweimal. Ironischerweise war dieser Bekannte weder beim ersten Mal noch gestern frei. Aber gestern war das Wetter für Ende Oktober zu schön und zu beobachtungsfreundlich, als dass wir es noch einmal hätten verschieben können. Außerdem bettelten Jupiter und Saturn darum, beobachtet zu werden! Von 19.00 bis fast 23.00 Uhr konnten die Passanten, deren Zahl auf 150 bis 200 geschätzt wurde, Jupiter und Saturn zum Teil zum ersten Mal beobachten und darüber diskutieren. Als Sahnehäubchen bat uns einer von ihnen, der ebenfalls frisch konvertiert war, unseren üblichen Stammtisch und sogar unsere VHS-Kurse wieder in Beschlag zu nehmen. Das ist natürlich ein „Befehl“, dem wir gerne nachkommen!

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Die Fotos, die ganz am Anfang aufgenommen wurden, spiegeln nicht die überbordende Aktivität des späten Abends wider. Aber wir alle wissen, dass es kein Zeitfenster mehr gibt, um ein Foto zu machen, wenn der Abend erst einmal in vollem Gange ist!

Jugendkulturtage in Erding und Astronomie.

Wenn ich mir das Datum des letzten Eintrages auf der ESA – Erding Sidewalk Astronomers Web Site ansehe, dann merke ich, dass es eigentlich schon viel zu lange her ist, dass in Erding „astronomiemäßig“ was passiert ist.

Das soll sich jetzt ändern! Den Auftakt machen dazu die bevorstehenden Jugundkulturtage im November:

Inmitten der vielen sehr guten und interessanten Veranstaltungen der Jugundkulturtage befinden sich auch zwei Events der Erdinger ESA:

Am Freitag, den 22.11. von 16:00 Uhr bis ca. 20:00 Uhr können „Baumarkt-Teleskope“ selbst gebaut werden. Da die Materialien dazu vorab besorgt werden müssen, bitte ich um eine Anmeldung unter: Werner.Wehrum@gmx.net. Und leider ergibt sich daraus auch ein Unkostenbeitrag von 25 € für die Materialien. Aber dafür kann man dann mit dem eigenen, brandneuen Teleskop gleich am selben Abend mit auf den Schrannenplatz gehen.

Denn der zweite Event anlässlich der Jugendkulturtage ist unser nächstes Treffen auf dem Schrannenplatz mit den Teleskopen, also am

Freitag, den 22.11. ab ca. 20:00 Uhr:

Ganz so toll wie im Flyer wird man die Milchstraße mit den Straßenlaternen am Schrannenplatz nicht sehen können, aber das erwartet uns am 22.11. um 20:00:

Sollte es am Freitag, den 22.11. schlechtes Wetter, also Wolken oder gar Regen geben, versuchen wir unser Glück am Samstag, den 23.11.

Auf alle Fälle freuen wir uns, wenn wieder viele interessierte Erdinger kommen und einen Blick durchs Teleskop werfen!

Die großen immer wieder gern gesehenen High-Lights, die Planeten, verschwinden leider am 22.11. schon zwischen 17:00 Uhr und 17:30 Uhr unter dem Horzont und können nur an Standorten mit guter Sicht nach Süd-Westen in der Dämmerung erblickt werden. Wer also selbst sein Glück versuchen will, die drei Planeten: Venus, Jupiter und Saturn sind an diesem Abend die ersten drei „Sterne“, die am Himmel zu sehen sind, da sie die hellsten Objekte des Abends sind.

Aufsuchhilfe (17:00 Uhr):

Beide Simulationen des Abendhimmels sind mit der Open Source Software Stellarium erstellt worden.

Bericht über die MoFi von 27 Juli 2018

Texte: Werner Wehrum (90%), Christophe Claude (10%)

Wir von den Erding Sidewalk Astronomers (ESA) sind immer noch völlig hin und weg von Samstagabend!

Erst einmal möchten wir allen, die nicht kommen konnten, aber mit Ihrem Teleskop oder auch mit erklärenden Worten die Ereignisse verfolgt haben, folgendes sagen: Schade, dass Ihr die vielen interessierten Menschen nicht gesehen habt. Aber so waren immerhin auch „die Außenstellen“ besetzt und auch dort wurden Interessierte erreicht.

Die zahlreichen Menschen waren es, die den großen Unterschied zu den anderen Treffen am Schrannenplatz ausgemacht haben. Wir haben recht bald den Überblick verloren, wie viele es waren. Mindestens mehrere hundert, wahrscheinlich viel mehr. Wir hatten kaum die Zeit, wie sonst üblich, zu fotographieren, und haben nur manchmal das Handy ganz nach oben gestreckt und in die Menge geknipst. Zum Glück konnten wir uns durch unsere Freunde ein paar Fotos sichern.

Dass wirklich viele da waren, konnte Werner an einer Situation erahnen. Es war schon recht spät und Jupiter kaum noch an der „letzten“ Hausecke vorbeizusehen. Da hat er die letzten 20, die an seinem Teleskop standen gefragt, ob wir zu Saturn wechseln können. Er bekam die Antwort:

„Ich warte seit über zwanzig Minuten in der Schlange, ich würde Jupiter schon gerne noch sehen“.

Dass viele Leute teilweise eine halbe Stunde Schlange standen, nur um einen kurzen Blick durchs Teleskop auf Jupiter, Saturn und schließlich Mars zu werfen, hat uns sehr beeindruckt. Von wegen also, dass im Jahrhundert von Fake News niemanden mehr Wissenschaft interessiert. Aber die Bilder waren live, selbst anzuschauen – nicht durch die Distanz von Internet oder Printmedien.

Als dann etwas später Saturn „dran“ war, wurde uns das noch viel klarer. Da hat Werner Aussagen von Menschen, die zum ersten Mal durch ein Teleskop geschaut haben, gehört:

„Der hat ja wirklich die Ringe, wie man es auf den Bildern sieht!“

„Ich habe mir immer gesagt: Die können mir viel erzählen, ein Planet mit Ringen, alles gefakte Bilder. Aber jetzt wo ich es selbst gesehen habe, glaube ich endlich.“

Es konnte zwar keiner von uns einen Blick durch benachbarte Teleskope werfen, da wir viel zu beschäftigt waren, unsere eigenen ständig neu zu positionieren, dafür hatten wir viel Glück mit dem Wetter, was nicht überall in Deutschland der Fall war, selbst in der Nähe von Erding. Das
Seeing war zwar nicht immer optimal, dennoch durchaus sehr gut. Werner konnte alle Planeten mit dem 6er Okular bei 1200 mm Brennweite, also 200-facher Vergrößerung zeigen. Er konnte damit folgendes zeigen:

  • Die Venus als Halbvenus
  • Die roten Wolkenbänder auf Jupiter und die vier galileischen Monde. Den roten Fleck konnte ich nicht ausmachen, aber dazu hätte das Seeing bei dem Streulicht auch nicht gereicht.
  • Bei Saturn natürlich die Ringe, sogar einen dünnen Streifen Cassini Teilung.
  • Der Mars war leider nur ein einheitliches rotes Scheibchen, Oberflächenstrukturen waren eher zu erahnen, als zu sehen.
  • Deutlich konnte man (allerdings, nur wenn man öfters durchs Teleskop sieht) sehen, dass die Grenze des Schattenwurfes auf dem Mond (Beim Austritt aus dem Schatten) völlig anders aussah als der Terminator eines Halbmondes. Kein harter Schlagschatten (vermutlich durch die Erdatmosphäre) und keine Hervorhebung des Reliefs (was klar ist, da das Sonnenlicht ja nicht von der Seite auf den Mond traf)

Auch von uns noch einmal einen herzlichen Dank an alle, die mit dem Teleskop da waren und auch einen Dank an alle, die zum Schauen gekommen waren, denn alle haben zur großartigen Stimmung beigetragen.

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Bessere Auflösung der Fotos hier: https://photos.app.goo.gl/vSWSWNByTGAMBCR76.

Beobachtung Mondfinsternis am Schrannenplatz, Fr. 27.07.2018

Am Fr, 27.07.2018 wird bei schönem Wetter (keine Wolken am Himmel)  wieder ein „Public Viewing“ auf Mond, Planeten und andere interessante Himmelsobjekte möglich sein. Es werden verschiedene Instrumente zur Beobachtung zur Verfügung stehen, vom kleinen Refraktor bis zum 12 Zoll Dobson Spiegelteleskop.

Die Hauptattraktion ist natürlich die totale Mondfinsternis, aber auch die Planeten Mars, Venus, Jupiter und der „Herr der Ringe“ Saturn werden zu beobachten sein.

Wo: Schrannenplatz Erding

Wann: Fr, 27.07.2018 ab 20:00 Uhr

Wir freuen uns auf Sie!

Wetterlage komplett ausgenutzt!

Woow, was für ein Samstagabend!

Nachdem die Familie Heynck letzt Woche durch ein spontan Sidewalk Sitzung uns klar gemacht haben, dass ein neue Treffen überfällig ist, haben wir das schöne Wetter gestern ausgenutzt.

Und was für ein Abend, insgesamt 6 Teleskopen waren dabei, unsere größte Auftritt bis jetzt. Darunter Kollege die wir lang nicht mehr gesehen haben. Danke!!

Freitagabend, klarer Himmel, angenehme Temperaturen … Das Sidewalk – Jahr 2017 ist eröffnet!

Vorgestern haben wir uns mal wieder zum Schrannenplatz aufgemacht, um den Einen oder Anderen auf die Schönheiten des Nachthimmels aufmerksam zu machen.
Das Besucheraufkommen glich einer zu Beginn leichten Brise, die zu einem Sturm wurde. Anfangs war noch gähnende Leere angesagt und man hielt nach Interessierten Ausschau, während man im weiteren Verlauf des Abends teilweise zwei Gespräche parallel führte.

Zu Beginn (ca. 20:45) konnte man noch die Sichel des zunehmenden Mondes sehen, der jedoch leider bald hinter dem Gebäude der Sparkasse verschwand, aber trotzdem begeisterte Gesichter hinterließ.

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Feuerkugel über Erding

Am Abend des 15.03.2015 gegen 20:45 war im süddeutschen Raum ein leuchtende Himmelserscheinung zu beobachten. Christoph R. aus Erding hat seine Beobachtung beschrieben:

Es handelte sich um eine “Sternschnuppe”, welche mind. 10 Sekunden sehr hell zu sehen war, Blickrichtung Westen. Mein Standort war nördl. des Volksfestplatzes auf dem Feldweg Richtung Langengeisling, etwa in Höhe der kleinen Marienkapelle. Die Sternschnuppe kam ziemlich genau von Norden, überquerte den Kronthaler Weiher. Sie glühte am Ende fast grün-weiß und zerbrach in scheinbar geringer Höhe. Die Entfernung war schwer abzuschätzen, aber am Schluss erschien die Höhe recht gering. Wer weiß, vielleicht ist ja ein Teil davon am Boden wiederzufinden.
 
Es lohnt sich doch, abends mal den Himmel zu beobachten.